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Tierkreis

D
er Tierkreis ist wie folgt aufgebaut: Im Wesentlichen kann man sich den Tierkreis wie einen Ring mit 12 Abschnitten vorstellen, die den so genannten Tierkreiszeichen zugeordnet sind. Außen wird der Tierkreis noch einmal in 12 Abschnitte, die so genannten Häuser unterteilt, die wiederum den 12 Tierkreiszeichen zugeordnet werden. Im Inneren des Tierkreises befinden sich die Planeten, die abermals den 12 Tierkreiszeichen zugeordnet werden.

Tierkreiszeichen

Die Tierkreiszeichen teilt man in mehrere Gruppen ein: Es gibt je drei Feuer-, Wasser-, Erd- und Luftzeichen. Feuerzeichen und Luftzeichen werden dem männlichen Prinzip, Erd- und Wasserzeichen dem weiblichen Prinzip zugeordnet.
Jedes Zeichen stellt also eine Variation seines Elements dar und ist - je nach Element - entweder männlich oder weiblich.
Die Variationen wiederum können kardinal, fix oder beweglich sein. Das Tierkreiszeichen Schütze beispielsweise nennt man das Bewegliche des Feuers. Das Zeichen Löwe hingegen ist das Fixe des Feuers, das Zeichen Widder ist das Kardinale des Feuers. In jedem Element also gibt es ein fixes, kardinales und bewegliches Zeichen, die im Tierkreis ihren jeweiligen Komplementärzeichen gegenüberstehen. Da sich daraus kreuzförmige Achsen denken lassen, spricht man auch von einem kardinalen, fixen oder beweglichen Kreuz.

Die Häuser

Die Häuser signalisieren in der Astrologie 12 Lebensbereiche. Der Aszendent ist die Spitze von Haus 1 und wird der äußeren Erscheinung zugeordnet. Er (und der gesamte Häuseraufbau) wird anhand der Geburtszeit und des Geburtsortes ermittelt. Er symbolisiert die Art, wie wir zuerst in der Welt erscheinen und wie uns die Welt zuerst erscheint. Dies ist sehr eng mit der Körperlichkeit verbunden.
Die anderen so genannten "Eckhäuser" oder auch Kardinalhäuser wie Haus 7 dagegen symbolisieren das "DU", Haus 10 die Ziele im Leben, Haus 4 die Herkunft, bzw. die emotionale Basis.

Planeten

Die Planeten, die nun in den verschiedenen Häusern und Zeichen zu finden sind, betonen diese auf ihre spezielle Art und Weise. Denken wir uns z.B. Saturn, der für Langsamkeit, Dauerhaftigkeit, Ernsthaftigkeit, aber im negativen Sinn auch für Härte, Erstarrung und Unterdrückung steht. Je nachdem, an welcher Position in unserem Horoskop wir ihn haben, empfinden wir diesen jeweiligen Lebensbereich als schwierig (wenn Saturn auch noch harte Aspekte zu anderen Planeten - Quadrate, Oppositionen - bildet) oder als besonders stabilisierend (wenn Saturn sehr günstig gestellt ist und "weiche" Aspekte (Sextile, Trigone) mit anderen Planeten bildet - oder auch in seinem "Domizil" oder gar "erhöht" steht, wie man in der Astrologie sagt. Gleiches gilt für alle anderen Planeten.

 
 
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