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Horoskop: Definition, Funktionsweise und unterschiedliche Arten

Das wichtigste Werkzeug für einen Astrologen ist das Horoskop. Ein Horoskop spiegelt den Stand der Sterne wider, der zum genauen Zeitpunkt der Geburt eines Menschen an seinem Geburtsort herrschte. Für den Laien sieht eine Horoskopgrafik (Radix) anfänglich aus wie eine geheimnisvolle Mischung aus Zeichen und Linien, die in einem Kreis angeordnet sind.

Der äußere Kreis des Horoskops wird in zwölf Abschnitte eingeteilt. Jedem dieser zwölf Abschnitte ist ein Tierkreiszeichen zugeordnet. Die zwölf Tierkreiszeichen sind: Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fische. Man zählt für ein Tierkreiszeichen von 0 bis 30 und beginnt beim nächsten Tierkreiszeichen mit dieser Zählweise wieder von vorne.

Ein Horoskop besitzt zwölf Häuser. Der innere Kreis einer Radix enthält die Zahlen 1 bis 12, diese Zahlen kennzeichnen die Häuser, die für bestimmte Lebensbereiche stehen, wie beispielsweise Gesundheit, Beruf, Partnerschaft oder Geld. Diese zwölf Häuser sind dem Uhrzeigersinn entgegengesetzt durchnummeriert. Schaut man auf ein Horoskop, so ist oben Süden, unten Norden, links Osten und rechts Westen. Am linken Rand eines Horoskops findet man in der Mitte die Abkürzung AC (Aszendent). Der Aszendent ist das Tierkreiszeichen, das zum Zeitpunkt der Geburt des Horoskopeigners im Osten aufstieg. Der Aszendent markiert den Beginn des 1. Hauses. Genau gegenüber des Aszendenten liegt der Deszendent (DC), er ist das Tierkreiszeichen, das zum Zeitpunkt der Geburt im Westen unterging. Der Deszendent markiert den Beginn des 7. Hauses. Am oberen Rand des Horoskops findet man die Abkürzung MC (Medium Coeli = Himmelsmitte), genau gegenüber am unteren Rand das IC (Immum Coeli = Himmelstiefe). Das MC markiert den Beginn des 10., das IC kennzeichnet den Beginn de 4. Hauses.

Die zehn Planeten, die in einem Horoskop Platz finden sind: Sonne, Mond, Merkur, Venus, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto. Die Linien im Inneren des Kreises nennt man Aspekte. In der Astrologie ist es auch üblich, die zwölf Tierkreiszeichen in vier Kategorien einzuteilen, die sich nach den vier Elementen Feuer, Erde, Luft und Wasser richten.

Es gibt unterschiedliche Arten, Astrologie zu betreiben. Neben der "Vulgärastrologie", die durch die Medien geistert, gibt es unter anderem die Esoterische Astrologie, die sich mit Zeitqualitäten befasst, die es zu erkennen gilt und dem Lehrplan eines Menschen, den er in dieser Inkarnation zu erfüllen hat. Oder die Psychologische Astrologie, die davon ausgeht, dass jeder Mensch sein Schicksal in dem Maße, in dem er sich selbst kennt und an seiner Entwicklung interessiert ist, selbst steuern kann.

 
 
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